Windows Intune™ ist ein internetbasierter Verwaltungsdienst, mit dem Sie Clientcomputer in Ihrem Unternehmen zentral verwalten können. Durch die Bereitstellung einer kategorisierten Ansicht wichtiger Daten zu Clientcomputern (z. B. Softwareupdates und Malware (Schadsoftware), die erkannt und vor kurzem behandelt wurde) sowie durch die Übersetzung dieser Daten in verwertbare Informationen trägt Windows Intune dazu bei, die Gesamtkosten für die Softwareverwaltung zu reduzieren.
Windows Intune besteht aus zwei Teilen:
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Einer webbasierten Verwaltungskonsole, bei der sich Abonnenten anmelden können, um Daten über verwaltete Computer in ihrem Unternehmen anzuzeigen und erforderliche Verwaltungsaufgaben auszuführen
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Clientsoftware, die mit der webbasierten Konsole kommuniziert und ihr Daten über verwaltete Computer liefert
Der Windows Intune-Dienst sammelt Informationen zu den Programmen, die auf Computern installiert sind, auf denen die Windows Intune-Clientsoftware installiert ist. In dieser Anleitung ist beschrieben, wie die Clientsoftware installiert und entfernt wird.
Inhalt dieser Anleitung
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Anforderungen der Clientsoftware
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So funktioniert die Bereitstellung der Clientsoftware
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Planen von Bereitstellungen in Unternehmen, die durch das Verwenden von Gruppenrichtlinien verwaltet werden
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Bereitstellen der Clientsoftware
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Überprüfen der Installation von Clientsoftware
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Entfernen der Clientsoftware
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Anhang A: Vorbereiten von Clientcomputern für Endpoint Protection
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Anhang B: Firewall- und Proxyservereinstellungen für Clientcomputer
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Anhang C: Beheben von Fehlern bei der Bereitstellung
Anforderungen der Clientsoftware
Computer, auf denen Sie die Windows Intune-Clientsoftware installieren möchten, müssen die Anforderungen in diesem Abschnitt erfüllen.
Betriebssystemanforderungen
Sie können die Windows Intune-Clientsoftware auf Computern installieren, auf denen eines der folgenden Windows-Betriebssysteme ausgeführt wird:
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Windows XP Professional, Service Pack (SP) 2 oder SP 3
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Windows Vista Enterprise, Ultimate oder Business Edition
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Windows 7 Enterprise, Ultimate oder Professional Edition
Die Windows Intune-Clientsoftware wird sowohl von x86- als auch von x64-basierten Versionen der zuvor genannten Betriebssysteme unterstützt. Itanium-basierte Systeme (IA-64) werden nicht durch die Windows Intune-Clientsoftware unterstützt.
Wenn sich Clientcomputer, die Sie durch Windows Intune verwalten möchten, hinter Firewalls oder Proxyservern befinden, müssen Sie die Firewall oder den Proxyserver so konfigurieren, dass Windows Intune mit Clientcomputern kommunizieren kann. Weitere Informationen finden Sie unter Anhang B: Firewall- und Proxyservereinstellungen für Clientcomputer.
Wenn auf den Clientcomputern Antimalwaresoftware ausgeführt wird, die nicht durch Microsoft hergestellt wurde, siehe Anhang A: Vorbereiten von Clientcomputern für Endpoint Protection.
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Für die Verwendung von Windows Intune zum Verwalten von Clientcomputern, auf denen Windows XP Professional SP 2 ausgeführt wird, müssen Sie folgende Updates installieren:
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Hardware- und Speicheranforderungen
Zum Installieren der Windows Intune-Clientsoftware muss ein Computer die Hardwareanforderungen des Betriebssystems erfüllen und mindestens wie folgt konfiguriert sein:
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Internetkonnektivität
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Für Windows XP einen CPU-Takt von 500 MHz und mindestens 256 MB RAM
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200 MB Festplattenspeicher
Erforderliche Berechtigungen
Sie müssen Mitglied der Gruppe Administratoren auf dem Computer sein, auf dem Sie die Windows Intune-Clientsoftware installieren möchten.
Updates auf Clientcomputern
Sie sollten überprüfen, ob auf allen Clientcomputern die neuesten Windows-Updates und Service Packs installiert sind, bevor Sie die Windows Intune-Clientsoftware installieren.
So funktioniert die Bereitstellung der Clientsoftware
Wenn Sie das Windows Intune-Clientsoftwarepaket wie unter Herunterladen der Clientsoftware beschrieben herunterladen, werden die beiden folgenden Aufgaben in der angegebenen Reihenfolge von der Software ausgeführt:
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Die Software authentifiziert den Clientcomputer und registriert ihn beim Windows Intune-Dienst, und der erste Agent, Windows Intune-Client, wird installiert.
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Die Software plant Download und Installation der übrigen Agents und Programme. Die Agents sammeln Informationen über in den Arbeitsbereichen des Windows Intune-Diensts angezeigten Clientcomputern. Mit dem Windows Intune Center
-Programm können Clientbenutzer Remoteunterstützung von Administratoren anfordern, festlegen, wie bestimmte Updates für ihre Computer bereitgestellt werden, und ungeplante Überprüfungen zur Ermittlung von Malware starten. Die Clientsoftware plant die Installation der folgenden verbleibenden Agents und Programme:
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Windows Intune Center
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Microsoft Policy Platform
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Microsoft Online Management-Richtlinien-Agent
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Windows Firewall-Konfigurationsanbieter
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Windows Intune Endpoint Protection
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Windows Intune Endpoint Protection Agent
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System Center Operations Manager 2007 R2 Agent
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Windows Intune Überwachungsagent
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Windows Intune Center
Nach Abschluss des Registrierungsvorgangs müssen Sie die Computer neu starten, auf denen Windows Vista oder Windows 7 ausgeführt wird. Während die übrigen Agents heruntergeladen und installiert werden, berichten sie ihren Status an den Dienst. Agents, die nicht ordnungsgemäß installiert oder nicht korrekt installiert sind, werden den Administratoren in der Windows Intune-Konsole als Warnungen angezeigt.
Die Installation der Windows Intune-Clientsoftware ist normalerweise innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen, sodass eine Arbeit mit dem Dienst möglich ist.
Die nächsten Schritte
Für den Start der Bereitstellung der Clientsoftware müssen Sie planen, wie Sie die Computer, die über Windows Intune verwaltet werden sollen, organisieren, damit Konflikte mit Gruppenrichtlinien auf Domänenebene vermieden werden. Weitere Informationen finden Sie unter Planen von Bereitstellungen in Unternehmen, die durch das Verwenden von Gruppenrichtlinien verwaltet werden.
Hinweis