Thema wurde zuletzt geändert am: 2013-02-05
Dieser Artikel bietet grundlegende Planungs- und Bereitstellungsanweisungen für Microsoft Office 365 für Unternehmen-Administratoren, die den Zugriff per einmaligem Anmelden wünschen und noch keine Active Directory Federation Services (AD FS) 2.0-Infrastruktur in ihrer Organisation bereitgestellt haben.
Wenn Sie bereits über eine AD FS 2.0-Produktionsumgebung verfügen und Ihren Benutzern den Zugriff per einmaligem Anmelden auf Office 365-Dienste bereitstellen möchten, können Sie direkt zum nächsten Schritt wechseln: Installieren von Windows PowerShell für das einmalige Anmelden.
Weitere Übersichts- und Konfigurationsinformationen zu AD FS 2.0 finden Sie im Abschnitt Nächster Schritt und zusätzliche Referenzen dieses Artikels.
Übersicht über die AD FS 2.0-Lösung für die einmalige Anmeldung bei Office 365
Sie können eine neue AD FS 2.0-Infrastruktur bereitstellen, um es Active Directory-Benutzern, die an physisch im Unternehmensnetzwerk vorhandenen Computern oder aber remote im Unternehmensnetzwerk angemeldet sind, zu ermöglichen, mit ihren Anmeldeinformationen für die Unternehmensdomäne per einmaligem Anmelden auf Office 365-Dienste zuzugreifen.
Sobald Sie die AD FS 2.0-Produktionsumgebung vor Ort bereitgestellt haben, müssen Sie eine Vertrauensbeziehung der vertrauenden Seite (Relying Party Trust) zwischen der AD FS 2.0-Verbundserverfarm und Office 365 herstellen. Diese Vertrauensstellung der vertrauenden Seite wirkt als sicherer Kanal, über den die Authentifizierung zwischen Ihrer Organisation und Office 365 sicher ausgeführt werden kann, um den Zugriff per einmaligem Anmelden auf Office 365 zu ermöglichen.
Die folgende Abbildung stellt dar, wie lokale Active Directory-Benutzer die erforderlichen Authentifizierungstoken von lokalen AD FS 2.0-Verbundservern abrufen, die die Benutzeranforderungen über die Vertrauensstellung der vertrauenden Seite (Relying Party Trust) weiterleiten können, um den Zugriff per einmaligem Anmelden auf Office 365 zu ermöglichen.
- Lesen der Prüfliste für die Bereitstellung von AD FS 2.0
- Vertrautmachen mit der Terminologie von AD FS 2.0
- Planen der AD FS 2.0-Bereitstellung
- Befolgen der Anforderungen zum Bereitstellen von AD FS 2.0
- Bereitstellen der Verbundserverfarm
- Bereitstellen der Verbundserverproxys
- Nächster Schritt und zusätzliche Referenzen
In diesem Artikel wird eine Reihe von Prüflisten als exemplarische Vorgehensweisen für die verschiedenen Bereitstellungsaufgaben verwendet, die Sie in chronologischer Reihenfolge ausführen müssen, um eine AD FS 2.0-Produktionsumgebung zu implementieren, in der ein Zugriff per einmaligem Anmelden auf Office 365 bereitgestellt werden kann. Die folgende allgemeine Prüfliste enthält die grundlegenden Bereitstellungsaufgaben, die zur möglichst effizienten Bereitstellung der neuen AD FS 2.0-Infrastruktur vor Ort erforderlich sind.
Schritt 1 – Prüfliste 1: Bereitstellen der lokalen AD FS 2.0-Infrastruktur
| Bereitstellungsaufgabe | Links zu Abschnitten in diesem Artikel | Abgeschlossen |
|---|---|---|
| 1. Lesen Sie die Terminologietabelle für AD FS 2.0, um sich mit den in diesem Artikel verwendeten Begriffen vertraut zu machen. | | |
| 2. Lesen Sie die verschiedenen Bereitstellungsoptionen für AD FS 2.0, die für Ihre neue Bereitstellung verfügbar sind. Sie müssen entscheiden, wie viele Server bereitgestellt werden sollen und an welcher Stelle des Intranets oder Extranets oder beiden Verbundserver und Verbundserverproxys platziert werden sollen. | | |
| 3. Lesen Sie die Anforderungen für die Bereitstellung von AD FS 2.0 zur Verwendung mit Office 365. Mit diesen Informationen wird leichter verständlich, wie die Unternehmensnetzwerkinfrastruktur für die Unterstützung von AD FS 2.0 für Konten, Namensauflösung, Zertifikate usw. konfiguriert werden muss. | | |
| 4. Stellen Sie die AD FS 2.0-Verbundserverfarm bereit. Die in diesem Abschnitt angegebenen Verfahren führen Sie durch das Einrichten und Konfigurieren von mindestens zwei Computern für die Verbundserver-Rolle. Aus Gründen der Fehlertoleranz und der hohen Verfügbarkeit wird eine Verbundserverfarm mit mindestens zwei Servern empfohlen. | | |
| 5. Stellen Sie die Verbundserverproxys bereit, über die von Clients außerhalb des Unternehmensnetzwerks Verbindungen hergestellt werden können. Die in diesem Abschnitt angegebenen Verfahren führen Sie durch das Einrichten der einzelnen Computer für die Verbundserverproxy-Rolle. | |
Nach der Bereitstellung
Wenn Sie die AD FS 2.0-Infrastruktur erfolgreich bereitgestellt haben, wechseln Sie zu Installieren von Windows PowerShell für das einmalige Anmelden. Dieser Artikel leitet Sie durch das Einrichten der Vertrauensbeziehung der vertrauenden Seite (Relying Party Trust) zwischen den neuen AD FS 2.0-Servern vor Ort und Office 365.
Informationen zur laufenden Verwaltung eines AD FS 2.0-Servers, z. B. zum Verwalten eines Zertifikatrollovers, finden Sie unter Überprüfen und Verwalten des einmaligen Anmeldens.
Weitere Informationen, z. B. zum Anpassen der AD FS 2.0-Anmeldeseite, zum Verwenden der strengen Authentifizierung (auch als zweistufige Authentifizierung bezeichnet) oder zum Konfigurieren von Reverseproxys im Netzwerk für AD FS 2.0 finden Sie unter Konfigurieren von erweiterten Optionen für AD FS 2.0.
Bevor Sie anhand dieses Inhalts mit dem Bereitstellen von AD FS 2.0 für das einmalige Anmelden bei Office 365 beginnen, sollten Sie sich zunächst mit den Begriffen zu AD FS 2.0 vertraut machen, die in diesem Artikel verwendet werden.
| AD FS 2.0-Begriff | Definition |
|---|---|
| AD FS 2.0-Konfigurationsdatenbank | Eine Datenbank, in der alle Konfigurationsdaten gespeichert werden, die eine einzelne AD FS 2.0-Instanz oder einen einzelnen Verbundserver darstellen. Diese Konfigurationsdaten können im Feature Windows Internal Database (WID), das Teil von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 ist, oder in einer Microsoft SQL Server-Datenbank gespeichert werden. |
| Anspruch | Eine Aussage, die von einem Antragsteller über sich selbst oder über einen anderen Antragsteller getroffen wird. Beispielsweise kann sich die Aussage auf einen Namen, eine E-Mail, eine Gruppe, ein Recht oder eine Funktion beziehen. Ansprüche werden von einem Anbieter ausgestellt (in diesem Fall einem Office 365-Kunden), und ihnen wird mindestens ein Wert zugeordnet. Zudem werden sie nach Anspruchswerttyp und ggf. nach zugeordneten Metadaten definiert. |
| Verbunddienst | Eine logische Instanz von AD FS 2.0. Ein Verbunddienst kann als eigenständiger Verbundserver oder als Verbundserverfarm mit Lastenausgleich bereitgestellt werden. Der Standardname des Verbunddiensts ist der Antragstellername des SSL-Zertifikats. Der DNS-Name des Verbunddiensts muss im Antragstellernamen des SSL-Zertifikats (Secure Sockets Layer) verwendet werden. |
| Verbundserver | Ein Computer unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2, der für die Verbundserver-Rolle für AD FS 2.0 konfiguriert wurde. Ein Verbundserver ist Teil eines Verbunddiensts, der Anforderungen für Sicherheitstoken und die Identitätsverwaltung ausstellen, verwalten und überprüfen kann. Sicherheitstoken bestehen aus einer Sammlung von Ansprüchen, etwa eines Benutzernamens oder eine Rolle. |
| Verbundserverfarm | Zwei oder mehr Verbundserver in einem Netzwerk, die als eine Verbunddienstinstanz konfiguriert sind. |
| Verbundserverproxy | Ein Computer unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2, der als mittelnder Proxydienst zwischen einem Client im Internet und einem Verbunddienst hinter einer Firewall in einem Unternehmensnetzwerk konfiguriert ist. Zum Ermöglichen des Remotezugriffs auf die Dienste in Office 365, beispielsweise von einem Smartphone, einem Heimcomputer oder einem Internetkiosk, müssen Sie einen Verbundserverproxy bereitstellen. |
| Vertrauende Seite | Ein Verbunddienst oder eine Anwendung, die Ansprüche in einer bestimmten Transaktion verarbeitet. |
| Vertrauensbeziehung der vertrauenden Seite | Im AD FS 2.0-Verwaltungs-Snap-In wird als Vertrauensbeziehung der vertrauenden Seite (Relying Party Trust) ein Vertrauensobjekt bezeichnet, das zum Verwalten der Beziehung zu einem anderen Verbunddienst, einer anderen Anwendung oder einem anderen Dienst (in diesem Fall Office 365) erstellt wird, der oder die Ansprüche vom Verbunddienst Ihrer Organisation verarbeitet. |
| Netzwerklastenausgleich | Eine dedizierte Anwendung (z. B. Netzwerklastenausgleich) oder ein Hardwaregerät (z. B. ein Multilayer-Switch) zum Bereitstellen von Fehlertoleranz, hoher Verfügbarkeit und Lastenausgleich für mehrere Knoten. Für AD FS 2.0 muss der DNS-Clustername, den Sie mit diesem Netzwerklastenausgleich erstellen, mit dem Verbunddienstnamen übereinstimmen, den Sie beim Bereitstellen des ersten Verbundservers in der Farm angegeben haben. |
Der erste Schritt beim Planen einer AD FS 2.0-Bereitstellung für Office 365 besteht im Auswählen der richtigen Bereitstellungstopologie, um die Anforderungen Ihrer Organisation an das einmalige Anmelden zu erfüllen. Für AD FS 2.0 müssen Sie Windows Internal Database (WID) oder eine SQL Server-Datenbank verwenden, um die vom Verbunddienst verwendeten AD FS 2.0-Konfigurationsdaten zu speichern.
Den meisten Office 365-Kunden wird die folgende AD FS 2.0-Topologie empfohlen, bei der die Verbundserverfarm mit WID und Proxys verwendet wird. Die fortgeschrittenere Option der Erstellung einer Verbundserverfarm mit SQL Server-Proxys wird später in diesem Abschnitt erläutert.
Darüber hinaus wird in diesem Abschnitt eine Tabelle bereitgestellt, mit der Sie die Anzahl der in Ihrer Organisation bereitzustellenden AD FS 2.0-Server ermitteln können. Außerdem enthält der Abschnitt Informationen zum Hinzufügen von Verbundservern zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit.
Die Standardtopologie für Office 365 entspricht einer AD FS 2.0-Verbundserverfarm, die aus mehreren Servern besteht, auf denen der Verbunddienst der Organisation gehostet wird. In dieser Topologie wird WID von AD FS 2.0 als AD FS 2.0-Konfigurationsdatenbank für alle Verbundserver verwendet, die mit der betreffenden Farm verbunden sind. Die Verbunddienstdaten in der Konfigurationsdatenbank werden von der Farm auf alle Server der Farm repliziert und dort verwaltet.
Beim Erstellen des ersten Verbundservers in einer Farm wird auch ein neuer Verbunddienst erstellt. Bei Verwendung von WID als AD FS 2.0-Konfigurationsdatenbank wird der erste Verbundserver, der in der Farm erstellt wird, als primärer Verbundserver bezeichnet. Dies bedeutet, dass dieser Computer mit einer Lese-/Schreibkopie der AD FS 2.0-Konfigurationsdatenbank konfiguriert wird.
Alle anderen für diese Farm konfigurierten Verbundserver werden als sekundäre Verbundserver bezeichnet, da für diese sämtliche auf dem primären Verbundserver vorgenommenen Änderungen in die lokal gespeicherten, schreibgeschützten Kopien der AD FS 2.0-Konfigurationsdatenbank repliziert werden müssen.
Hinweis: |
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| Es wird empfohlen, mindestens zwei Verbundserver in einer Konfiguration mit Lastenausgleich zu verwenden. |
Das Einrichten dieser einfachen Verbundserverfarm-Topologie bildet die erste Phase der AD FS 2.0-Bereitstellung. In der zweiten Phase legen Sie fest, wie die Zugriffssteuerungsfunktion für externe Benutzer durch Bereitstellen von Verbundserverproxys implementiert wird.
Wenn Sie zum Bereitstellen der Farm bereit sind, sollten Sie planen, sämtliche Verbundserver im Unternehmensnetzwerk hinter einem NLB-Host (Network Load Balancing, Netzwerklastenausgleich) zu platzieren. Dieser kann bei einem NLB-Cluster mit einem dedizierten DNS-Namen und einer IP-Adresse für den Cluster konfiguriert werden.
Wichtig: |
|---|
| Dieser DNS-Clustername muss mit dem Verbunddienstnamen (z. B. fs.fabrikam.com) übereinstimmen und eine Internetweiterleitungsfunktion für die von Ihnen bereitgestellte Instanz von AD FS 2.0 bieten. Wenn die Namen nicht übereinstimmen, wird die Authentifizierungsanforderung nicht an den richtigen DNS-Server oder Verbundserver weitergeleitet. |
Anhand der in diesem NLB-Cluster definierten Einstellungen können Clientanforderungen vom NLB-Host den einzelnen Verbundservern zugeordnet werden. Das folgende Diagramm zeigt, wie bei Fabrikam, Inc. die erste Bereitstellungsphase mit einer Verbundserverfarm mit zwei Computern (fs1 und fs2) mit WID eingerichtet werden kann, sowie die Positionierung eines DNS-Servers und eines einzelnen NLB-Hosts mit Kabelverbindung zum Unternehmensnetzwerk.
Hinweis: |
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| Bei einem Ausfall dieses einzelnen NLB-Hosts können die Benutzer nicht auf die Office 365-Dienste zugreifen. Fügen Sie weitere NLB-Hosts hinzu, wenn Ihre Geschäftsanforderungen eine einzelne Fehlerquelle nicht zulassen. |
Im Allgemeinen werden Verbundserverproxys zum Weiterleiten von Clientauthentifizierungsanforderungen verwendet, die außerhalb des Unternehmensnetzwerks an die Verbundserverfarm gestellt werden. Für Office 365-Unternehmenskunden müssen Verbundserverproxys in einer vorhandenen AD FS 2.0-Infrastruktur bereitgestellt werden, um die folgenden Benutzerszenarien zu ermöglichen:
- Arbeitscomputer, Roaming: Benutzer, die mit ihren Unternehmensanmeldeinformationen an Computern angemeldet sind, die einer Domäne angehören und nicht mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind (z. B. einem Arbeitscomputer zu Hause oder in einem Hotel), können auf die Dienste in Office 365 zugreifen.
- Heimcomputer oder öffentlicher Computer: Wenn der Benutzer einen Computer verwendet, der nicht zur Unternehmensdomäne gehört, muss sich der Benutzer mit den Unternehmensanmeldeinformationen anmelden, um auf die Dienste in Office 365 zugreifen zu können.
- Smartphone: Damit über ein Smartphone auf die Dienste in Office 365 (wie Microsoft Exchange Online) mithilfe von Microsoft Exchange ActiveSync zugegriffen werden kann, muss der Benutzer sich mit den Unternehmensanmeldeinformationen anmelden.
- Microsoft Outlook oder andere E-Mail-Clients: Benutzer müssen sich mit ihren Unternehmensanmeldeinformationen anmelden, um auf ihre Office 365-E-Mails zugreifen zu können, wenn sie Outlook oder einen E-Mail-Client verwenden, der nicht Teil von Office ist, beispielsweise ein IMAP- oder POP-Client.
Zur Unterstützung dieser Benutzerszenarien beruht diese zweite Phase auf der zuvor besprochenen Phase 1 der Bereitstellung, indem zwei Verbundserverproxys hinzugefügt werden und der Zugriff auf einen DNS-Server im Umkreisnetzwerk sowie auf einen zweiten NLB-Host im Umkreisnetzwerk gewährt wird.
Der zweite NLB-Host muss mit einem NLB-Cluster konfiguriert werden, für den eine aus dem Internet zugängliche IP-Clusteradresse verwendet wird. Zudem muss für diesen die gleiche DNS-Clusternameneinstellung wie für den vorherigen NLB-Cluster verwendet werden, den Sie in Phase 1 im Unternehmensnetzwerk konfiguriert haben („fs.fabrikam.com“). Die Verbundserverproxys werden ebenfalls mit aus dem Internet zugänglichen IP-Adressen konfiguriert.
Das folgende Diagramm zeigt die vorhandene Bereitstellung aus Phase 1 und außerdem, wie von Fabrikam, Inc. der Zugriff auf einen DNS-Server im Umkreisnetzwerk erteilt, ein zweiter NLB-Host mit dem gleichen DNS-Clusternamen („fs.fabrikam.com“) hinzugefügt werden kann und dem Umkreisnetzwerk zwei Verbundserverproxys (fsp1 und fsp2) hinzugefügt werden können.
Hinweis: |
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Dabei handelt es sich um eine erweiterte Option für die AD FS 2.0-Bereitstellungstopologie, bei der Verbundserverproxys und eine SQL Server-Konfiguration verwendet werden, damit allen Verbundservern in der Farm das Lesen und Schreiben in einer gemeinsamen SQL Server-Datenbank ermöglicht wird. Die Verwendung einer SQL Server-Datenbank als AD FS 2.0-Konfigurationsdatenbank bietet im Vergleich zur Verwendung von WID folgende Vorteile:
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Funktionen für hohe Verfügbarkeit von SQL Server, die Administratoren verwenden können.
-
Weitere Leistungsverbesserungen, darunter die Möglichkeit, eine Skalierung für mehr als fünf Verbundserver vorzunehmen (WID ist auf fünf Verbundserver pro Farm beschränkt).
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Geografischer Lastenausgleich, um standortabhängig Erhöhungen bei starkem Datenverkehr vornehmen zu können.
Hinweis: |
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| Da es sich bei dieser Topologie um eine erweiterte AD FS 2.0-Bereitstellungsoption handelt, werden die Details zur Funktionsweise sowie die Bereitstellung dieser Topologie in diesem Artikel nicht behandelt. |
Weitere Informationen zu dieser Topologie finden Sie unter Konfigurieren von erweiterten Optionen für AD FS 2.0.
Anhand der folgenden Tabelle können Sie die minimale Anzahl von AD FS 2.0-Verbundservern und Verbundserverproxys bestimmen, die Sie in einer mit WID konfigurierten Verbundserverfarm in der gesamten Unternehmensnetzwerk-Infrastruktur platzieren müssen. Die Zahl ist von der Anzahl der Benutzer abhängig, die Zugriff per einmaligem Anmelden, einschließlich Remotezugriff, auf Office 365 benötigen.
Hinweis: |
|---|
| Alle Computer, die für die Verbundserver- oder Verbundserverproxy-Rolle konfiguriert werden, müssen unter dem Betriebssystem Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 ausgeführt werden. |
Es wird empfohlen, einen Verbundserver zu Redundanzzwecken zu verwenden. In der folgenden Tabelle wurde diese Empfehlung befolgt.
| Anzahl der Benutzer, die auf Office 365 zugreifen | Mindestanzahl bereitzustellender Server | Empfehlung und Schritte | ||
|---|---|---|---|---|
| Weniger als 1.000 Benutzer | 0 dedizierte Verbundserver 0 dedizierte Verbundserverproxys 1 dedizierter NLB-Server | Verwenden Sie für die Verbundserver zwei vorhandene Active Directory-Domänencontroller, und konfigurieren Sie beide für die Verbundserver-Rolle. Wählen Sie dazu zunächst zwei vorhandene Domänencontroller aus, und gehen Sie dann wie folgt vor:
Konfigurieren Sie für den Netzwerklastenausgleich einen vorhandenen NLB-Host, oder installieren Sie auf einem dedizierten Server die NLB-Server-Rolle, und konfigurieren Sie den NLB-Server. Verwenden Sie für die Verbundserverproxys zwei vorhandene Web- oder Proxyserver, und konfigurieren Sie beide für die Verbundserverproxy-Rolle. Wählen Sie dazu zwei vorhandene Web- oder Proxyserver im Extranet aus, und gehen Sie dann wie folgt vor:
| ||
| 1.000 bis 15.000 Benutzer | 2 dedizierte Verbundserver 2 dedizierte Verbundserverproxys | Verwenden Sie als Verbundserver zwei dedizierte Server, und gehen Sie dann wie folgt vor:
Verwenden Sie als Verbundserver zwei dedizierte Server, die Sie im Extranet platzieren können:
| ||
| 15.000 bis 60.000 Benutzer | 3 bis 5 dedizierte Verbundserver Mindestens 2 dedizierte Verbundserverproxys | Jeder dedizierte Verbundserver kann etwa 15.000 Benutzer unterstützen. Fügen Sie der zuvor beschriebenen einfachen Bereitstellung mit zwei Verbundservern daher für jeweils 15.000 Benutzer, die Zugriff auf Office 365 benötigen, einen weiteren dedizierten Verbundserver hinzu. Maximal fünf Verbundserver oder 60.000 Benutzer werden in der Farm unterstützt.
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Die empfohlene Mindestzahl von Benutzern pro Server in der obigen Tabelle wurden anhand der folgenden Hardware berechnet:
| Hardware | Spezifikationen |
|---|---|
| CPU-Geschwindigkeit | Dual Quad Core-CPU mit 2,27 GHz (8 Kerne) |
| RAM | 4 GB |
| Netzwerk | Gbit |
Wenn mit der NLB-Technologie zwei oder mehr Verbundserver in einer Farm konfiguriert werden, können sie unabhängig voneinander betrieben werden, um die Last eingehender Anforderungen an den AD FS 2.0-Verbunddienst zu verarbeiten, ohne die Gesamtleistung des Diensts als Ganzes zu beeinträchtigen. Daher tritt wenig zusätzlicher Verwaltungsaufwand auf, wenn Sie nach dem strategischen Bereitstellen der anfänglichen Verbundserver im Netzwerk der vorhandenen Produktionsumgebung weitere Verbundserver hinzufügen.
Wenn Sie in einer neuen AD FS 2.0-Bereitstellung erfolgreich eine Vertrauensbeziehung der vertrauenden Seite (Relying Party Trust) mit Office 365 erstellen möchten, müssen Sie zunächst sicherstellen, dass Ihre Unternehmensnetzwerkinfrastruktur für die Unterstützung der AD FS 2.0-Anforderungen für Konten, Namensauflösung und Zertifikate konfiguriert ist. Mit AD FS 2.0 sind die folgenden Typen von Anforderungen verbunden:
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Softwareanforderungen
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Zertifikatanforderungen
-
Netzwerkanforderungen
Die AD FS 2.0-Software muss auf jedem Computer installiert werden, den Sie für die Verbundserver- oder Verbundserverproxy-Rolle vorbereiten. Sie können diese Software installieren, indem Sie den AD FS 2.0-Setup-Assistenten verwenden oder aber in einer Befehlszeile eine unbeaufsichtigte Installation mit dem adfssetup.exe /quiet-Parameter ausführen.
Bei einer einfachen Installationsplattform erfordert AD FS 2.0 das Betriebssystem Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2. AD FS 2.0 bietet für beide Betriebssystemplattformen jeweils ein eigenes Installationspaket.
Während der Installation von AD FS 2.0 versucht der Setup-Assistent automatisch, auf erforderliche Anwendungen und abhängige Hotfixes zu prüfen und diese zu installieren. In den meisten Fällen werden vom Setup-Assistenten alle für die Installation und die Verwendung von AD FS 2.0 erforderlichen Anwendungen installiert.
Eine Ausnahme besteht jedoch bei Installation von AD FS 2.0 auf der Windows Server 2008-Plattform. Wenn bei Ihrer Bereitstellung dieser Fall vorliegt, müssen Sie zunächst sicherstellen, dass auf den Servern unter Windows Server 2008 .NET 3.5 SP1 installiert ist, bevor Sie die AD FS 2.0-Software installieren, da es sich um eine Voraussetzung für AD FS 2.0 handelt und die Installation auf dieser Plattform nicht automatisch vom AD FS 2.0-Setup-Assistenten vorgenommen wird. Wenn .NET 3.5 SP1 nicht installiert ist, wird die Installation der AD FS 2.0-Software vom AD FS 2.0-Setup-Assistenten verhindert.
Sie müssen AD FS 2.0-Hotfixes installieren, nachdem Sie AD FS 2.0 installiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Beschreibung von Updaterollup 1 für die Active Directory-Verbunddienste (AD FS) 2.0 (möglicherweise in englischer Sprache).
AD FS 2.0 unterstützt die Softwarevirtualisierung für die Verbundserver- und die Verbundserverproxy-Rolle. Aus Redundanzgründen wird empfohlen, jeden virtuellen Computer mit AD FS 2.0 auf einem eigenen physischen virtuellen Server zu installieren.
Weitere Informationen zum Einrichten einer virtuellen Serverumgebung mit der Microsoft-Virtualisierungstechnologie finden Sie unter Hyper-V Getting Started Guide(in englischer Sprache).
Zertifikate spielen bei der Sicherung der Kommunikation zwischen Verbundservern, Verbundserverproxys, Office 365 und Webclients die entscheidende Rolle. Die Anforderungen an Zertifikate sind davon abhängig, ob Sie einen Verbundserver- oder einen Verbundserverproxy-Computer einrichten, wie in den folgenden Tabellen beschrieben.
Verbundserver erfordern die Zertifikate in der folgenden Tabelle.
| Zertifikattyp | Beschreibung | Wissenswertes im Vorfeld einer Bereitstellung | ||
|---|---|---|---|---|
| SSL-Zertifikat (auch als Serverauthentifizierungszertifikat bezeichnet) | Hierbei handelt es sich um ein standardmäßiges SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer), das für die Sicherung der Kommunikation zwischen Verbundserver-, Client- und Verbundserverproxy-Computern verwendet wird. | Von AD FS 2.0 wird beim Konfigurieren der Verbundservereinstellungen ein SSL-Zertifikat angefordert. Standardmäßig wird für AD FS 2.0 das SSL-Zertifikat verwendet, das für die Standardwebsite in Internetinformationsdienste (IIS) konfiguriert ist. Anhand des Antragstellernamens für dieses SSL-Zertifikat wird der Verbunddienstname jeder bereitgestellten Instanz von AD FS 2.0 bestimmt. Aus diesem Grund können Sie für jedes von einer Zertifizierungsstelle (Certification Authority, CA) ausgestellte Zertifikat einen Antragstellernamen auswählen, der den Namen Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation in Office 365 am besten darstellt. Dieser Name muss eine Internetweiterleitungsfunktion ermöglichen. Beispielsweise lautet im weiter oben in diesem Artikel gezeigten Diagramm (siehe „Phase 2“) der Antragstellername des Zertifikats „fs.fabrikam.com“.
Erforderlich: Da dieses Zertifikat von den AD FS 2.0-Clients und den Office 365-Diensten als vertrauenswürdig eingestuft werden muss, verwenden Sie ein SSL-Zertifikat, das von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle (eines Drittanbieters) oder einer Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde, die einer öffentlich vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstelle untergeordnet ist, z. B. VeriSign oder Thawte. | ||
| Tokensignaturzertifikat | Hierbei handelt es sich um ein standardmäßiges X.509-Zertifikat, das zum sicheren Signieren aller Token verwendet wird, die vom Verbundserver ausgestellt und von Office 365 akzeptiert und validiert werden. | Das Tokensignaturzertifikat muss einen privaten Schlüssel enthalten und mit einem vertrauenswürdigen Stamm im Verbunddienst verkettet sein. Standardmäßig wird von AD FS 2.0 ein selbstsigniertes Zertifikat erstellt. Je nach Anforderungen Ihrer Organisation können Sie dies jedoch später über das AD FS 2.0-Verwaltungs-Snap-In in ein von einer Zertifizierungsstelle ausgestelltes Zertifikat ändern. Empfehlung: Verwenden Sie das von AD FS 2.0 generierte selbstsignierte Tokensignaturzertifikat. In diesem Fall wird dieses Zertifikat standardmäßig von AD FS 2.0 verwaltet. Wenn das Zertifikat beispielsweise abläuft, wird von AD FS 2.0 im Voraus ein neues selbstsigniertes Zertifikat generiert, das dann verwendet wird. |
Vorsicht: |
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Das Tokensignaturzertifikat ist für die Stabilität des Verbunddiensts unerlässlich. Im Falle einer Änderung muss Office 365 über diese Änderung benachrichtigt werden. Andernfalls treten bei den Anforderungen an Office 365-Dienste Fehler auf. Aus diesem Grund wird empfohlen, das Installationstool zur automatischen Aktualisierung der Microsoft Office 365-Verbundmetadaten herunterzuladen und zu konfigurieren, das die Office 365-Verbundmetadaten automatisch überwacht und in regelmäßigen Abständen aktualisiert, sodass Änderungen am Tokensignaturzertifikat im AD FS 2.0-Verbunddienst automatisch nach Office 365 repliziert wird. Allgemeine Informationen zum serverübergreifenden Verwalten von Zertifikaten in einer AD FS 2.0-Verbundserverfarm und Office 365 finden Sie unter Aktualisieren der Vertrauenseigenschaften. |
Verbundserverproxys erfordern das Zertifikat in der folgenden Tabelle.
| Zertifikattyp | Beschreibung | Wissenswertes im Vorfeld einer Bereitstellung |
|---|---|---|
| SSL-Zertifikat | Hierbei handelt es sich um ein standardmäßiges SSL-Zertifikat, das für die Sicherung der Kommunikation zwischen einem Verbundserver-, einem Verbundserverproxy- und Internetclientcomputern verwendet wird. | Dieses Zertifikat muss an die Standardwebsite in IIS gebunden werden, bevor Sie den Konfigurations-Assistenten für den AD FS 2.0-Verbundserverproxy erfolgreich ausführen können. Dieses Zertifikat muss denselben Antragstellernamen aufweisen wie das SSL-Zertifikat, das auf dem Verbundserver im Unternehmensnetzwerk konfiguriert ist. Empfehlung: Verwenden Sie das gleiche Serverauthentifizierungszertifikat, das auch auf dem Verbundserver konfiguriert ist, mit dem von diesem Verbundserverproxy Verbindungen hergestellt werden sollen. |
Weitere Informationen zu den von Verbundservern und Verbundserverproxys verwendeten Zertifikaten finden Sie im Handbuch für den AD FS 2.0-Entwurf (möglicherweise in englischer Sprache).
Das ordnungsgemäße Konfigurieren der folgenden Netzwerkdienste ist für die erfolgreiche Bereitstellung von AD FS 2.0 in der Organisation unerlässlich.
AD FS 2.0 kann nur ordnungsgemäß verwendet werden, wenn zwischen dem Client, den Domänencontrollern, Verbundservern und Verbundserverproxys eine TCP/IP-Netzwerkverbindung hergestellt wurde.
Für die Funktion von AD FS 2.0 ist neben Active Directory als primärer Netzwerkdienst DNS (Domain Name System) unerlässlich. Bei Bereitstellung von DNS können Benutzer benutzerfreundliche und leicht zu merkende Computernamen verwenden, wenn sie Verbindungen mit Computern und anderen Ressourcen in IP-Netzwerken herstellen.
Der Aktualisierungsvorgang für DNS zur Unterstützung von AD FS 2.0 besteht in der Konfiguration folgender Elemente:
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Interne DNS-Server im Unternehmensnetzwerk, um den DNS-Clusternamen zur IP-Adresse des NLB-Clusters aufzulösen, den Sie auf dem NLB-Host des Unternehmensnetzwerks konfigurieren. Beispielsweise wird „fs.fabrikam.com“ zu „172.16.1.3“ aufgelöst.
-
DNS-Server im Umkreisnetzwerk, um den DNS-Clusternamen zur IP-Clusteradresse des NLB-Clusters aufzulösen, den Sie auf dem NLB-Host des Umkreisnetzwerks konfigurieren. Beispielsweise wird „fs.fabrikam.com“ zu „192.0.2.3“ aufgelöst.
NLB ist zur Bereitstellung von Fehlertoleranz, hoher Verfügbarkeit und Lastenausgleich für mehrere Knoten erforderlich. NLB kann mit der Hardware, der Software oder beidem implementiert werden. Sie müssen die DNS-Ressourceneinträge anhand des Verbunddienstnamens für den NLB-Cluster so konfigurieren, dass der vollqualifizierte Domänenname (Fully-qualified Domain Name, FQDN) des Clusters (in diesem Artikel auch als DNS-Clustername bezeichnet) zur IP-Clusteradresse aufgelöst wird.
Allgemeine Informationen zur IP-Adresse des NLB-Clusters oder zum Cluster-FQDN finden Sie unter Festlegen der Clusterparameter (möglicherweise in englischer Sprache).
Wenn auf Ihren Computern der erweiterte Schutz für die Authentifizierung vorhanden ist und Sie Firefox, Chrome oder Safari verwenden, können Sie sich möglicherweise mit der integrierten Windows-Authentifizierung im Unternehmensnetzwerk nicht bei Office 365 anmelden. In diesem Fall werden den Benutzern möglicherweise regelmäßig Anmeldeaufforderungen angezeigt. Dies wird (unter Windows 7 und gepatchten Clientbetriebssystemen) durch die Standardkonfiguration für AD FS 2.0 und den erweiterten Schutz für die Authentifizierung verursacht.
Bis Firefox, Chrome und Safari den erweiterten Schutz für die Authentifizierung unterstützen, wird für alle Clients, die auf Office 365-Dienste zugreifen, empfohlen, Windows Internet Explorer 8 zu installieren und zu verwenden. Wenn Sie die einmalige Anmeldung für Office 365 mit Firefox, Chrome oder Safari verwenden möchten, können Sie zwei weitere Lösungen erwägen. Bei beiden Ansätzen können jedoch Sicherheitsbedenken bestehen. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft-Sicherheitsempfehlung: Erweiterter Schutz für die Authentifizierung. Diese Lösungen sind folgende:
-
Deinstallieren der Patches für den erweiterten Schutz auf Ihrem Computer.
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Ändern der Einstellung zum erweiterten Schutz für die Authentifizierung auf dem AD FS 2.0-Server. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von erweiterten Optionen für AD FS 2.0.
-
Erneutes Konfigurieren der Authentifizierungseinstellungen für die AD FS 2.0-Webseite auf jedem Verbundserver, sodass statt der integrierten Windows-Authentifizierung die formularbasierte Authentifizierung verwendet wird.
Der wichtigste Vorgang, den Sie ausführen müssen, um den Benutzern den Zugriff per einmaligem Anmelden auf Office 365 bereitzustellen, besteht darin, eine neue AD FS 2.0-Verbundserverfarm bereitzustellen. Es wird empfohlen, mindestens zwei Verbundserver bereitzustellen, um Fehlertoleranz, Lastenausgleich und Skalierbarkeit für die AD FS 2.0-Produktionsumgebung bereitzustellen.
Die folgenden Prüflisten umfassen die Vorbereitungs- und Bereitstellungsaufgaben, die zum Erstellen des ersten AD FS 2.0-Verbundservers in einer neuen Farm, zum Erstellen des zweiten Verbundservers und zum Hinzufügen des zweiten Verbundservers zur Farm erforderlich sind.
Hinweis: |
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Schritt 5 – Prüfliste 1: Vorbereiten der Netzwerkinfrastruktur für Verbundserver
| Bereitstellungsaufgabe | Links zu Themen in diesem Abschnitt | Abgeschlossen | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. Fügen Sie die Computer, die als Verbundserver verwendet werden sollen, einer Domäne hinzu, in der Active Directory-Benutzer authentifiziert werden sollen.
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| 2. Erstellen und konfigurieren Sie einen neuen DNS-Namen für den NLB-Cluster, oder verwenden Sie einen vorhandenen NLB-Cluster im Unternehmensnetzwerk, den Sie für die neue Verbundserverfarm verwenden. Fügen Sie dann die Verbundservercomputer dem NLB-Cluster hinzu. Wenn Sie für Ihre derzeitigen NLB-Hosts die Windows Server-Technologie verwenden, wählen Sie auf der rechten Seite je nach verwendeter Betriebssystemversion den richtigen Link aus. | Informationen zum Erstellen und Konfigurieren von NLB-Clustern unter Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2 finden Sie unter Prüfliste: Aktivieren und Konfigurieren des Netzwerklastenausgleichs. Informationen zum Erstellen und Konfigurieren von NLB-Clustern unter Windows Server 2008 finden Sie unter Erstellen von Netzwerklastenausgleich-Clustern (NLB-Cluster). Informationen zum Erstellen und Konfigurieren von NLB-Clustern unter Windows Server 2008 R2 finden Sie unter Erstellen von Netzwerklastenausgleich-Clustern. | | ||
| 3. Erstellen Sie einen neuen Ressourceneintrag für den DNS-Clusternamen im Unternehmensnetzwerks-DNS, der den FQDN des NLB-Clusters auf die zugehörige IP-Clusteradresse verweist. | | |||
| 4. Importieren Sie das Serverauthentifizierungszertifikat auf die Standardwebsite jedes Verbundservers in der Farm.
| Importieren eines Serverauthentifizierungszertifikats auf die Standardwebsite | | ||
| 5. Erstellen und konfigurieren Sie ein dediziertes Dienstkonto in Active Directory, unter dem die Verbundserverfarm verwaltet wird, und konfigurieren Sie jeden Verbundserver in der Farm für die Verwendung dieses Kontos. | Erstellen eines dedizierten Dienstkontos für die Verbundserverfarm | |
Schritt 5 – Prüfliste 2: Bereitstellen der Verbundserverfarm
| Bereitstellungsaufgabe | Links zu Themen in diesem Abschnitt | Abgeschlossen |
|---|---|---|
| 1. Installieren Sie die AD FS 2.0-Software und die AD FS 2.0-Hotfixes auf den Computern, die als Verbundserver verwendet werden sollen. | | |
| 2. Konfigurieren Sie die AD FS 2.0-Software auf einem der Computer, die in der Verbundserver-Rolle verwendet werden sollen. Befolgen Sie dieses Verfahren, um den ersten Verbundserver in einer neuen Farm zu erstellen. | Konfigurieren des ersten Verbundservers in der Verbundserverfarm | |
| 3. Konfigurieren Sie den zweiten Verbundserver mit den gleichen Schritten wie oben, und springen Sie dann zu dieser Aufgabe, und fügen Sie diesen neuen Verbundserver anhand des rechts angegebenen Verfahrens der neuen Farm hinzu. | | |
| 4. Überprüfen Sie auf einem Clientcomputer, ob die Verbundserver funktionstüchtig sind. | |
AD FS 2.0 kann nur ordnungsgemäß verwendet werden, wenn jeder Computer, der als Verbundserver verwendet werden soll, einer Domäne hinzugefügt wurde. Verbundserverproxys können ebenfalls einer Domäne hinzugefügt werden, jedoch ist dies nicht erforderlich.
So fügen den Computer einer Domäne hinzu-
Klicken Sie auf dem Computer, den Sie einer Domäne hinzufügen möchten, im Startmenü auf Systemsteuerung, und doppelklicken Sie dann auf System.
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Klicken Sie unter Einstellungen für Computernamen, Domäne und Arbeitsgruppe auf Einstellungen ändern.
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Klicken Sie auf der Registerkarte Computername auf Ändern.
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Klicken Sie unter Mitglied von auf Domäne, geben Sie den Namen der Domäne ein, der dieser Computer hinzugefügt werden soll, und klicken Sie dann auf OK.
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Klicken Sie auf OK, und starten Sie dann den Computer erneut.
Clients im Unternehmensnetzwerk können nur erfolgreich auf den Verbunddienst zugreifen, wenn zunächst im DNS (Domain Name System) des Unternehmens ein Hostressourceneintrag (A-Eintrag) erstellt wurde, der den DNS-Clusternamen des Verbunddiensts (z. B. „fs.fabrikam.com“) zur IP-Clusteradresse im Unternehmensnetzwerk (z. B. 172.16.1.3) auflöst. Anhand der folgenden Prozedur können Sie dem Unternehmens-DNS einen Hostressourceneintrag (A-Eintrag) für den NLB-Cluster hinzufügen.
So fügen Sie dem Unternehmens-DNS einen Ressourceneintrag für den auf dem NLB-Host des Unternehmens konfigurierten DNS-Clusternamen hinzu-
Öffnen Sie auf einem DNS-Server für das Unternehmensnetzwerk das DNS-Snap-In.
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Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf die betreffende Forward-Lookupzone (z. B. „fabrikam.com“), und klicken Sie dann auf Neuer Host (A oder AAAA).
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Geben Sie unter Name nur den Computernamen des Verbundservers oder Verbundserverclusters ein, z. B. geben Sie für den vollqualifizierten Domänennamen (Fully-qualified Domain Name, FQDN) „fs.fabrikam.com“ die Zeichenfolge fs ein.
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Geben Sie unter IP-Adresse die IP-Adresse für den Verbundserver oder den Verbundservercluster ein, z. B. „172.16.1.3“.
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Klicken Sie auf Host hinzufügen.
Wichtig: Es wird davon ausgegangen, dass Sie einen DNS-Server unter Windows 2000 Server, Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 mit dem DNS Server-Dienst ausführen, um die DNS-Zone zu steuern.
Wenn Sie von einer Zertifizierungsstelle ein Serverauthentifizierungszertifikat abgerufen haben, müssen Sie dieses Zertifikat manuell auf der Standardwebsite jedes Verbundservers in der Farm installieren.
Da dieses Zertifikat auf den AD FS 2.0-Clients als vertrauenswürdig eingestuft werden muss, verwenden Sie ein SSL-Zertifikat, das von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle (eines Drittanbieters) oder einer Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde, die einer öffentlich vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstelle untergeordnet ist, z. B. VeriSign oder Thawte. Informationen zum Installieren eines Zertifikats von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle finden Sie unter IIS 7.0: Anfordern eines Internet-Serverzertifikats.
Hinweis: |
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| Der Antragstellername für das Serverauthentifizierungszertifikat muss mit dem FQDN des Cluster-DNS-Namen (z. B., „fs.fabrikam.com“) übereinstimmen, den Sie vorher auf dem NLB-Host erstellt haben. Wenn Internetinformationsdienste (IIS) noch nicht installiert wurde, müssen Sie IIS zunächst installieren, bevor die Aufgabe abgeschlossen werden kann. Wenn Sie IIS erstmalig installieren, wird empfohlen, die Installation der Serverrolle mit den Standardoptionen auszuführen, wenn Sie zu der entsprechenden Angabe aufgefordert werden. |
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Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Systemverwaltung, und klicken Sie anschließend auf Internetinformationsdienste-Manager.
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Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf ComputerName.
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Doppelklicken Sie im mittleren Bereich auf Serverzertifikate aus.
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Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Importieren.
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Klicken Sie im Dialogfeld Zertifikat importieren auf die Schaltfläche …
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Suchen Sie nach dem Speicherort der Zertifikatdatei im PFX-Format, wählen Sie sie aus, und klicken Sie auf Öffnen.
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Geben Sie ein Kennwort für das Zertifikat ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
Zum Konfigurieren einer Verbundserverfarm-Umgebung in AD FS 2.0 müssen Sie ein dediziertes Dienstkonto in Active Directory erstellen und konfigurieren, unter dem die Farm verwaltet wird. Dieses dedizierte Dienstkonto ist erforderlich, um sicherzustellen, dass alle für die AD FS 2.0-Farm erforderlichen Ressourcen über Zugriff auf jeden Verbundserver in der Farm verfügen.
Dann konfigurieren Sie jeden Verbundserver in der Farm für die Verwendung desselben Dienstkontos. Wenn beispielsweise das erstellte Dienstkonto „fabrikam\ADFS2SVC“ lautet, muss zur Funktionstüchtigkeit jedes Computers, den Sie für die Verbundserver-Rolle konfigurieren und der Teil derselben Farm sein wird, in diesem Schritt des Konfigurations-Assistenten für den Verbundserver „fabrikam\ADFS2SVC“ angegeben werden.
Hinweis: |
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| Die Aufgaben in dieser Prozedur müssen Sie nur einmal für die gesamte Verbundserverfarm ausführen. Wenn Sie später einen Verbundserver mithilfe des Konfigurations-Assistenten für den Verbundserver von AD FS 2.0 erstellen, müssen Sie dieses Konto auf der Assistentenseite Dienstkonto für jeden Verbundserver in der Farm angeben. |
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Erstellen Sie ein dediziertes Benutzer-/Dienstkonto in der Active Directory-Gesamtstruktur, die Sie in Ihrer Organisation verwenden möchten.
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Bearbeiten Sie die Benutzerkontoeigenschaften, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kennwort läuft nie ab. Damit stellen Sie sicher, dass die Funktion dieses Kontos nicht durch Änderungsanforderungen für das Domänenkennwort unterbrochen wird.
Hinweis: -
Wenn Sie das Kennwort für das Dienstkonto regelmäßig ändern müssen, lesen Sie die Informationen unter Konfigurieren von erweiterten Optionen für AD FS 2.0.
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Die Verwendung des Netzwerkdienstkontos für dieses dedizierte Konto führt beim Zugriff per integrierter Windows-Authentifizierung zu zufällig generierten Fehlern, da Kerberos-Tickets nicht serverübergreifend validiert werden.
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Wenn Sie das Kennwort für das Dienstkonto regelmäßig ändern müssen, lesen Sie die Informationen unter Konfigurieren von erweiterten Optionen für AD FS 2.0.
Die AD FS 2.0-Software muss auf jedem Computer installiert werden, den Sie für die Verbundserverrolle vorbereiten. Sie können diese Software installieren, indem Sie den AD FS 2.0-Setup-Assistenten verwenden oder einen Befehlszeilenparameter verwenden. Weitere Informationen zu diesem Parameter finden Sie unter Handbuch zur Bereitstellung von AD FS 2.0.
Installieren Sie am Ende des Installationsvorgangs auf den einzelnen Verbundservercomputern unbedingt alle erforderlichen Hotfixes, wie im letzten Schritt dieser Prozedur angegeben.
So installieren Sie die AD FS 2.0-Software-
Laden Sie das AD FS 2.0-Softwarepaket für Ihre Betriebssystemversion herunter (entweder Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2), indem Sie die Setupdatei AdfsSetup.exe auf dem Computer speichern. Die Datei steht unter Active Directory-Verbunddienste 2.0 RTW zum Download bereit.
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Navigieren Sie zu der Setupdatei AdfsSetup.exe, die Sie auf den Computer heruntergeladen haben, und doppelklicken Sie auf die Datei aus.
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Klicken Sie auf der Seite Willkommen beim Setup-Assistent für AD FS 2.0 auf Weiter.
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Lesen Sie die Lizenzbedingungen auf der Seite Microsoft-Software-Lizenzbedingungen.
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Wenn Sie zustimmen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
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Wählen Sie auf der Seite Serverrolle die Option Verbundserver aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
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Klicken Sie auf der Seite Setup-Assistent für AD FS 2.0 abgeschlossen auf Fertig stellen.
Wichtig: In manchen Situationen kann die AD FS 2.0-Installation einen Neustart erfordern (beispielsweise, wenn abhängige Hotfixes installiert wurden). -
Installieren Sie die Hotfixes gemäß den Informationen unter Beschreibung von Updaterollup 2 für die Active Directory-Verbunddienste (AD FS) 2.0 (möglicherweise in englischer Sprache).
Anhand der folgenden Prozedur können Sie den Computer mithilfe des Konfigurations-Assistenten für den Verbundserver von AD FS 2.0 als ersten Verbundserver in einer neuen Verbundserverfarm einrichten.
Die Mitgliedschaft in der Gruppe der Domänenadministratoren oder ein delegiertes Domänenkonto mit Schreibzugriff auf den Programmdatencontainer in Active Directory bilden die minimalen Zugriffsrechte zum Ausführen dieser Prozedur.
So erstellen Sie den ersten Verbundserver in der Verbundserverfarm-
Klicken Sie nach Abschluss der AD FS 2.0-Softwareinstallation auf Start, klicken Sie dann auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf AD FS 2.0 Management, um das AD FS 2.0-Verwaltungs-Snap-In zu öffnen.
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Klicken Sie auf der Seite Übersicht auf AD FS 2.0-Verbundserver-Konfigurations-Assistent.
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Überprüfen Sie auf der Seite Willkommen, ob Neuen Verbunddienst erstellen ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Weiter.
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Klicken Sie auf der Seite Eigenständige oder Farmbereitstellung auswählen auf Neue Verbundserverfarm und dann auf Weiter.
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Überprüfen Sie auf der Seite Namen des Verbunddiensts angeben, ob das angezeigte SSL-Zertifikat mit dem Namen des Zertifikats übereinstimmt, das zuvor auf die Standardwebsite in IIS importiert wurde. Wenn es sich nicht um das richtige Zertifikat handelt, wählen Sie das richtige Zertifikat in der Liste SSL-Zertifikat aus.
Hinweis: Der Assistent lässt das Überschreiben des Zertifikats nicht zu, wenn für IIS ein SSL-Zertifikat konfiguriert ist. Damit wird sichergestellt, dass eine ggf. zuvor festgelegte IIS-Konfiguration für SSL-Zertifikate beibehalten wird. Zum Umgehen dieses Problems können Sie zurückwechseln und das Zertifikat erneut auf die Standardwebsite in IIS importieren. -
Wenn Sie AD FS auf diesem Computer schon einmal erneut installiert haben, wird die Seite Vorhandene AD FS-Konfigurationsdatenbank gefunden angezeigt. Wenn diese Seite angezeigt wird, klicken Sie auf Datenbank löschen und dann auf Weiter.
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Klicken Sie auf der Seite Dienstkonto angeben auf Durchsuchen. Suchen Sie im Dialogfeld Durchsuchen das Domänenkonto, das als Dienstkonto in dieser neuen Verbundserverfarm verwendet werden soll, und klicken Sie dann auf OK. Geben Sie das Kennwort für dieses Konto ein, bestätigen Sie es, und klicken Sie dann auf Weiter.
Hinweis: Weitere Informationen zu dem gemäß den vorhergehenden Beschreibungen in diesem Artikel erstellten Dienstkonto finden Sie unter Erstellen eines dedizierten Dienstkontos für die Verbundserverfarm. -
Überprüfen Sie die Einstellungen auf der Seite Bereit zum Übernehmen der Einstellungen. Wenn die Einstellungen richtig sind, klicken Sie auf Weiter, um die Konfiguration von AD FS 2.0 mit diesen Einstellungen zu starten.
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Überprüfen Sie auf der Seite Konfigurationsergebnisse die Ergebnisse. Wenn alle Konfigurationsschritte abgeschlossen wurden, klicken Sie auf Schließen, um den Assistent zu verlassen.
Hinweis: |
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Wenn Sie die Schritte in diesem Verfahren fertig stellen, wird automatisch das AD FS 2.0-Verwaltungs-Snap-In geöffnet, und in einer Meldung werden Sie darüber benachrichtigt, dass die erforderliche Konfiguration unvollständig ist und Sie eine vertrauenswürdige vertrauende Seite hinzufügen müssen. Diese Meldung können Sie ignorieren. Eine Vertrauensbeziehung der vertrauenden Seite (Relying Party Trust) für Office 365 wird in einem späteren Schritt hinzugefügt. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Windows PowerShell für das einmalige Anmelden. Wenn dieser Schritt abgeschlossen ist, wird die Meldung im AD FS 2.0-Verwaltungs-Snap-In ausgeblendet. |
Wenn Sie die AD FS 2.0-Software installiert und die erforderlichen Zertifikate auf einem Computer konfiguriert haben, können Sie den Computer als Verbundserver konfigurieren. Mit der folgenden Prozedur fügen Sie einen Computer einer neuen Verbundserverfarm hinzu.
Einen Computer fügen Sie einer Farm mit dem Konfigurations-Assistenten für den Verbundserver von AD FS 2.0 hinzu. Wenn Sie diesen Assistenten zum Hinzufügen eines Computers zu einer vorhandenen Farm verwenden, wird der Computer mit einer schreibgeschützten Kopie der AD FS 2.0-Konfigurationsdatenbank konfiguriert und muss Aktualisierungen von einem primären Verbundserver empfangen.
So fügen Sie einen Verbundserver zur Verbundserverfarm hinzu-
Klicken Sie nach Abschluss der AD FS 2.0-Softwareinstallation auf Start, klicken Sie dann auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf AD FS 2.0 Management, um das AD FS 2.0-Verwaltungs-Snap-In zu öffnen.
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Klicken Sie auf der Seite Übersicht oder im Bereich Aktionen auf AD FS 2.0-Verbundserver-Konfigurations-Assistent.
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Überprüfen Sie auf der Seite Willkommen, ob Verbundserver vorhandenem Verbunddienst hinzufügen ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Weiter.
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Wenn die ausgewählte AD FS 2.0-Datenbank bereits vorhanden ist, wird die Seite Vorhandene AD FS-Konfigurationsdatenbank gefunden angezeigt. Klicken Sie in diesem Fall auf Datenbank löschen und dann auf Weiter.
Vorsicht: Wählen Sie diese Option nur aus, wenn Sie sicher sind, dass die Daten in dieser AD FS 2.0-Datenbank nicht wichtig sind oder in keiner Verbundserverfarm für die Produktion verwendet werden. -
Geben Sie auf der Seite Primären Verbundserver und Dienstkonto angeben unter Name des primären Verbundservers den Computernamen des primären Verbundservers in der Farm ein, und klicken Sie dann auf Durchsuchen. Suchen Sie im Dialogfeld Durchsuchen das Domänenkonto, das von allen anderen Verbundservern in der vorhandenen Verbundserverfarm als Dienstkonto verwendet werden soll, und klicken Sie dann auf OK. Geben Sie das Kennwort ein, bestätigen Sie dieses, und klicken Sie dann auf Weiter.
Hinweis: Weitere Informationen zu dem gemäß den vorhergehenden Beschreibungen in diesem Artikel erstellten Dienstkonto finden Sie unter Erstellen eines dedizierten Dienstkontos für die Verbundserverfarm. -
Überprüfen Sie die Einstellungen auf der Seite Bereit zum Übernehmen der Einstellungen. Wenn die Einstellungen richtig sind, klicken Sie auf Weiter, um die Konfiguration von AD FS 2.0 mit diesen Einstellungen zu starten.
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Überprüfen Sie auf der Seite Konfigurationsergebnisse die Ergebnisse. Wenn alle Konfigurationsschritte abgeschlossen wurden, klicken Sie auf Schließen, um den Assistent zu verlassen.
Mit den folgenden Prozeduren können Sie sicherstellen, dass ein Verbundserver funktionstüchtig ist, d. h., dass jeder Client in demselben Netzwerk einen neuen Verbundserver erreichen kann.
Prozedur 1: So überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit des Verbundservers-
Melden Sie sich bei einem Clientcomputer an, der sich in derselben Gesamtstruktur wie der Verbundserver befindet.
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Öffnen Sie ein Browserfenster. Geben Sie in der Adressleiste den DNS-Hostnamen des Verbundservers ein, und fügen Sie dann /FederationMetadata/2007-06/FederationMetadata.xml für den neuen Verbundserver an diesen an, z. B.:
https://fs1.fabrikam.com/FederationMetadata/2007-06/FederationMetadata.xml
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Drücken Sie die EINGABETASTE, und führen Sie dann auf dem Verbundservercomputer die nächste Prozedur aus. Wenn die Meldung Es besteht ein Problem mit dem Sicherheitszertifikat der Website angezeigt wird, klicken Sie auf Laden dieser Website fortsetzen.
Als Ausgabe wird eine XML-Anzeige mit dem Dienstbeschreibungsdokument erwartet. Wenn diese Seite angezeigt wird, ist IIS auf dem Verbundserver funktionstüchtig und verarbeitet Anforderungen der Seiten erfolgreich.
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Melden Sie sich beim neuen Verbundserver als Administrator an.
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Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Systemverwaltung, und klicken Sie anschließend auf Ereignisanzeige.
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Doppelklicken Sie im Detailbereich auf Anwendungs- und Dienstprotokolle und dann auf AD FS 2.0-Ereignisprotokollierung aus, und klicken Sie anschließend auf Administrator.
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Suchen Sie in der Spalte Ereignis-ID nach der Ereignis-ID 100. Wenn der Verbundserver richtig konfiguriert ist, wird im Anwendungsprotokoll der Ereignisanzeige ein neues Ereignis mit der Ereignis-ID 100 angezeigt. Dieses Ereignis ist Beleg dafür, dass der Verbundserver erfolgreich mit dem Verbunddienst kommunizieren konnte.
AD FS 2.0-Verbundserverproxys befinden sich im Extranet, um als Proxy für Clientanmeldungen bei einem Verbundserver verwendet werden zu können, der sich im Unternehmensnetzwerk befindet. Der Verbundserverproxy ermöglicht auch die Verteilung von Sicherheitstoken an Remoteclients, die versuchen, auf Office 365 zuzugreifen.
Die folgende Prüfliste umfasst die Bereitstellungsaufgaben, die zum Bereitstellen zweier Verbundserverproxys erforderlich sind, die Authentifizierungsanforderungen an einen Verbundserver in der neuen Verbundserverfarm weiterleiten.
Hinweis: |
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|
Schritt 6 – Prüfliste 1: Vorbereiten der Netzwerkinfrastruktur für Verbundserverproxys
| Bereitstellungsaufgabe | Links zu Themen in diesem Abschnitt | Abgeschlossen | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. Bereiten Sie zwei Computer unter dem Betriebssystem Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 vor, um diese als Verbundserverproxys einzurichten. Je nach Anzahl der Benutzer können Sie vorhandene Web- oder Proxyserver oder einen dedizierten Computer verwenden. | N/V | | ||
| 2. Fügen Sie den Hostdateien auf den einzelnen Verbundserverproxy-Computern im Umkreisnetzwerk den Namen des Verbunddiensts im Unternehmensnetzwerk (den zuvor auf dem NLB-Host des Unternehmensnetzwerks erstellten DNS-Clusternamen) und die zugehörige IP-Clusteradresse hinzu. | Hinzufügen des DNS-Clusternamens und der IP-Adresse zur Hostdatei auf dem Proxycomputer | | ||
| 3. Erstellen Sie auf dem NLB-Host des Umkreisnetzwerks einen neuen DNS-Clusternamen und eine IP-Clusteradresse, und fügen Sie die Verbundservercomputer dem NLB-Cluster hinzu. Wenn Sie für Ihre derzeitigen NLB-Hosts die Windows Server-Technologie verwenden, wählen Sie auf der rechten Seite je nach verwendeter Betriebssystemversion den richtigen Link aus.
| Informationen zum Erstellen und Konfigurieren von NLB-Clustern unter Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2 finden Sie in der Prüfliste: Aktivieren und Konfigurieren des Netzwerklastenausgleichs. Informationen zum Erstellen und Konfigurieren von NLB-Clustern unter Windows Server 2008 finden Sie unter Erstellen von Netzwerklastenausgleichs-Clustern. Informationen zum Erstellen und Konfigurieren von NLB-Clustern unter Windows Server 2008 R2 finden Sie unter Erstellen von Netzwerklastenausgleich-Clustern. | | ||
| 4. Erstellen Sie einen neuen Ressourceneintrag für den NLB-Cluster im Umkreisnetzwerks-DNS, der den DNS-Clusternamen des NLB-Clusters auf die zugehörige IP-Clusteradresse verweist. | | |||
| 5. Verwenden Sie das Serverauthentifizierungszertifikat, das auch von den Verbundservern im Unternehmensnetzwerk verwendet wird, und installieren Sie es in IIS auf der Standardwebsite des Verbundserverproxys. | Importieren eines Serverauthentifizierungszertifikats auf die Standardwebsite des Proxycomputers | |
Schritt 6 – Prüfliste 2: Bereitstellen der Verbundserverproxys
| Bereitstellungsaufgabe | Links zu Themen in diesem Abschnitt | Abgeschlossen |
|---|---|---|
| 1. Installieren Sie die AD FS 2.0-Software auf dem Computer, der als Verbundserverproxy verwendet werden soll. | | |
| 2. Konfigurieren Sie mithilfe des Konfigurations-Assistenten für den Verbundserverproxy von AD FS 2.0 die AD FS 2.0-Software auf dem Computer, der für die Verbundserverproxy-Rolle verwendet werden soll. | Konfigurieren eines Computers für die Verbundserverproxy-Rolle | |
| 3. Überprüfen Sie in der Ereignisanzeige, ob der Verbundserverproxy-Dienst gestartet wurde. | |
Der Verbundserverproxy kann nur erwartungsgemäß im Umkreisnetzwerk verwendet werden, wenn Sie der Hostdatei auf jedem Verbundserverproxy-Computer einen Eintrag hinzufügen, der auf den vom NLB im Unternehmensnetzwerk gehosteten DNS-Clusternamen (z. B. „fs.fabrikam.com“) und die zugehörige IP-Adresse (z. B. 172.16.1.3) zeigt. Durch Hinzufügen dieses Eintrags zur Hostdatei können von Clients initiierte Aufrufe eines Verbundservers im Umkreisnetzwerk oder außerhalb des Umkreisnetzwerks ordnungsgemäß vom Verbundserverproxy weitergeleitet werden.
So fügen Sie den DNS-Clusternamen und die IP-Adresse der Hostdatei auf dem Proxy hinzu-
Navigieren Sie zum Verzeichnis %systemroot%\Winnt\System32\Drivers, und suchen Sie die Datei hosts.
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Starten Sie Editor, und öffnen Sie dann die Datei hosts.
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Fügen Sie in der Datei hosts die IP-Adresse und den Hostnamen eines Verbundservers hinzu, wie im folgenden Beispiel gezeigt:
172.16.1.3 fs.fabrikam.com
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Speichern und schließen Sie die Datei.
Wichtig: |
|---|
| Wenn die IP-Clusteradresse auf dem NLB-Host im Unternehmensnetzwerk je geändert wird, müssen Sie die lokalen Dateien hosts auf jedem Verbundserverproxy aktualisieren. |
Zum Verarbeiten von Dienstauthentifizierungsanforderungen von Clients im Umkreisnetzwerk oder außerhalb des Umkreisnetzwerks erfordert AD FS 2.0 die Konfiguration der Namensauflösung auf den nach außen gerichteten DNS-Servern, auf denen die Zone der Organisation (z. B. „fabrikam.com“) gehostet wird.
Dazu fügen Sie dem nach außen gerichteten DNS-Server, auf dem nur Anforderungen aus dem Umkreisnetzwerk für den DNS-Clusternamen verarbeitet werden (z. B. „fs.fabrikam.com“) einen Hostressourceneintrag (A-Eintrag) hinzu, der auf die eben konfigurierte externe IP-Clusteradresse zeigt.
So fügen Sie dem Umkreisnetzwerk-DNS für den auf dem NLB-Host des Umkreisnetzwerks konfigurierten DNS-Clusternamen einen Ressourceneintrag hinzu-
Öffnen Sie auf einem DNS-Server für das Umkreisnetzwerk das DNS-Snap-In. Zeigen Sie im Startmenü auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf DNS.
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Klicken Sie in der Konsolenstruktur mit der rechten Maustaste auf die betreffende Forward-Lookupzone (z. B. „fabrikam.com“), und klicken Sie dann auf Neuer Host (A oder AAAA).
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Geben Sie unter Name nur den DNS-Clusternamen ein, den Sie auf dem NLB-Host im Umkreisnetzwerk angegeben haben (dieser DNS-Name muss mit dem Namen des Verbunddiensts identisch sein). Geben Sie beispielsweise für den FQDN „fs.fabrikam.com“ die Zeichenfolge fs ein.
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Geben Sie unter IP-Adresse als neue IP-Clusteradresse die IP-Adresse ein, die Sie auf dem NLB-Host im Umkreisnetzwerk angegeben haben. Beispiel: 192.0.2.3.
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Klicken Sie auf Host hinzufügen.
Wenn Sie ein Serverauthentifizierungszertifikat abgerufen haben, das von einem der Verbundserver im Unternehmensnetzwerk verwendet wird, müssen Sie dieses Zertifikat manuell auf der Standardwebsite jedes Verbundserverproxys in der Organisation installieren.
Da dieses Zertifikat auf den AD FS 2.0-Clients als vertrauenswürdig eingestuft werden muss, verwenden Sie ein SSL-Zertifikat, das von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle (eines Drittanbieters) oder einer Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde, die einer öffentlich vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstelle untergeordnet ist, z. B. VeriSign oder Thawte. Informationen zum Installieren eines Zertifikats von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle finden Sie unter IIS 7.0: Anfordern eines Internet-Serverzertifikats.
Hinweis: |
|---|
| Der Antragstellername für das Serverauthentifizierungszertifikat muss mit dem FQDN des Cluster-DNS-Namen (z. B., „fs.fabrikam.com“) übereinstimmen, den Sie vorher auf dem NLB-Host erstellt haben. Wenn Internetinformationsdienste (IIS) noch nicht installiert wurde, müssen Sie IIS zunächst installieren, bevor die Aufgabe abgeschlossen werden kann. Wenn Sie IIS erstmalig installieren, wird empfohlen, die Installation der Serverrolle mit den Standardoptionen auszuführen, wenn Sie zu der entsprechenden Angabe aufgefordert werden. |
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Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Systemverwaltung, und klicken Sie anschließend auf Internetinformationsdienste-Manager.
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Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf ComputerName.
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Doppelklicken Sie im mittleren Bereich auf Serverzertifikate aus.
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Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Importieren.
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Klicken Sie im Dialogfeld Zertifikat importieren auf die Schaltfläche …
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Suchen Sie nach dem Speicherort der Zertifikatdatei im PFX-Format, wählen Sie sie aus, und klicken Sie auf Öffnen.
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Geben Sie ein Kennwort für das Zertifikat ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
Die AD FS 2.0-Software muss auf jedem Computer installiert werden, den Sie für die Verbundserver-Proxyrolle vorbereiten. Sie können diese Software installieren, indem Sie den AD FS 2.0-Setup-Assistenten verwenden oder einen Befehlszeilenparameter verwenden. Weitere Informationen zu diesem Parameter finden Sie unter Handbuch zur Bereitstellung von AD FS 2.0.
Schließen Sie den Installationsvorgang unbedingt ab, indem Sie auf den einzelnen Verbundserverproxy-Computern alle erforderlichen Hotfixes installieren, wie im letzten Schritt dieser Prozedur angegeben.
So installieren Sie die AD FS 2.0-Software auf dem Proxycomputer-
Laden Sie das AD FS 2.0-Softwarepaket für Ihre Betriebssystemversion herunter (entweder Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2), indem Sie die Setupdatei AdfsSetup.exe auf dem Computer speichern. Die Datei steht unter Active Directory-Verbunddienste 2.0 RTW zum Download bereit.
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Navigieren Sie zu der Setupdatei AdfsSetup.exe, die Sie auf den Computer heruntergeladen haben, und doppelklicken Sie auf die Datei aus.
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Klicken Sie auf der Seite Willkommen beim Setup-Assistent für AD FS 2.0 auf Weiter.
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Lesen Sie die Lizenzbedingungen auf der Seite Microsoft-Software-Lizenzbedingungen.
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Wenn Sie zustimmen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
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Wählen Sie auf der Seite Serverrolle die Option Verbundserverproxy aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
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Überprüfen Sie auf der Seite Setup-Assistent für AD FS 2.0 abgeschlossen, ob das Kontrollkästchen Konfigurations-Assistenten für den Verbundserverproxy von AD FS 2.0 starten, wenn dieser Assistent geschlossen wird aktiviert ist, und klicken Sie dann auf Fertig stellen, um den Computer erneut zu starten.
Wichtig: In manchen Situationen kann die AD FS 2.0-Installation einen Neustart erfordern (beispielsweise, wenn abhängige Hotfixes installiert wurden). In diesem Fall müssen Sie sicherstellen, dass auf der Seite Setup-Assistent für AD FS 2.0 abgeschlossen das Kontrollkästchen Jetzt neu starten aktiviert ist, und klicken Sie dann auf Fertig stellen, um den Computer erneut zu starten. -
Installieren Sie die Hotfixes gemäß den Informationen unter Beschreibung von Updaterollup 2 für die Active Directory-Verbunddienste (AD FS) 2.0 (möglicherweise in englischer Sprache).
Wenn Sie einen Computer mit den erforderlichen Zertifikaten konfiguriert und die AD FS 2.0-Software installiert haben, können Sie den Computer als Verbundserverproxy konfigurieren. Sie können die folgende Prozedur verwenden, um den Computer für die Verbundserverproxy-Rolle einzurichten.
Wichtig: |
|---|
| Stellen Sie vor dem Konfigurieren des Verbundserverproxy-Computers mit dieser Prozedur sicher, dass Sie alle Schritte in den Prüflisten unter Bereitstellen der Verbundserverfarm in der dort angegebenen Reihenfolge ausgeführt haben. Stellen Sie sicher, dass mindestens ein Verbundserver bereitgestellt wurde und alle erforderlichen Anmeldeinformationen für die Autorisierung einer Verbundserverproxy-Konfiguration implementiert sind. Außerdem müssen Sie auf der Standardwebsite SSL-Bindungen (Secure Sockets Layer) konfigurieren, andernfalls wird dieser Assistent nicht gestartet. Alle genannten Aufgaben müssen abgeschlossen sein, damit dieser Verbundserverproxy ordnungsgemäß verwendet werden kann. |
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Auf der Seite Setup-Assistent für AD FS 2.0 abgeschlossen des AD FS 2.0-Setup-Assistenten ist das Kontrollkästchen Konfigurations-Assistenten für den Verbundserverproxy von AD FS 2.0 starten, wenn dieser Assistent geschlossen wird standardmäßig aktiviert. Starten Sie den Assistenten, und klicken Sie dann auf der Seite Willkommen auf Weiter.
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Geben Sie auf der Seite Namen des Verbunddiensts angeben unter Name des Verbunddiensts den Namen ein, der den Verbunddienst darstellt, für den dieser Computer die Proxy-Rolle erfüllt (z. B. „fs.fabrikam.com“).
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Ermitteln Sie je nach vorliegenden Netzwerkanforderungen, ob Sie zum Weiterleiten von Anforderungen an den Verbunddienst einen HTTP-Proxyserver verwenden müssen. Wenn dies der Fall ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Beim Senden von Anforderungen an diesen Verbunddienst HTTP-Proxyserver verwenden, geben Sie unter HTTP-Proxyserveradresse die Adresse des Proxyservers ein, klicken Sie auf Verbindung testen, um die Verbindung zu überprüfen, und klicken Sie dann auf Weiter.
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Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie die Anmeldeinformationen an, die zum Einrichten einer Vertrauensstellung zwischen diesem Verbundserverproxy und dem Verbunddienst erforderlich sind.
Standardmäßig kann ein Verbundserverproxy nur von dem Dienstkonto, das vom Verbunddienst verwendet wird, oder von einem Mitglied der lokalen Gruppe BUILTIN\Administrators autorisiert werden.
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Überprüfen Sie die Details auf der Seite Bereit zum Übernehmen der Einstellungen. Wenn die richtigen Einstellungen ausgewählt wurden, klicken Sie auf Weiter, um mit der Konfiguration dieses Computers mit diesen Einstellungen zu beginnen.
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Überprüfen Sie auf der Seite Konfigurationsergebnisse die Ergebnisse. Wenn alle Konfigurationsschritte abgeschlossen wurden, klicken Sie auf Schließen, um den Assistent zu verlassen.
Wenn Sie das Einrichten des Computers fertig gestellt haben, überprüfen Sie, ob die Funktionsweise des Verbundserverproxys den Erwartungen entspricht.
Mit der folgenden Prozedur können Sie überprüfen, ob der Verbundserverproxy mit dem Verbunddienst in AD FS 2.0 kommunizieren kann. Diese Prozedur führen Sie aus, nachdem Sie den Konfigurations-Assistenten für den Verbundserverproxy von AD FS 2.0 ausgeführt haben, um den Computer für die Ausführung mit der Verbundserverproxy-Rolle zu konfigurieren. Weitere Informationen zum Ausführen dieses Assistenten finden Sie unter Konfigurieren eines Computers für die Verbundserverproxy-Rolle.
Hinweis: |
|---|
| Das Ergebnis dieses Tests besteht im erfolgreichen Generieren eines bestimmten Ereignisses in der Ereignisanzeige auf dem Verbundserverproxy-Computer. |
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Melden Sie sich beim Verbundserverproxy als Administrator an.
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Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Systemverwaltung, und klicken Sie anschließend auf Ereignisanzeige.
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Doppelklicken Sie im Detailbereich auf Anwendungs- und Dienstprotokolle und dann auf AD FS 2.0-Ereignisprotokollierung aus, und klicken Sie anschließend auf Administrator.
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Suchen Sie in der Spalte Ereignis-ID nach der Ereignis-ID 198.
Wenn der Verbundserverproxy richtig konfiguriert wurde, wird im Anwendungsprotokoll der Ereignisanzeige ein neues Ereignis mit der Ereignis-ID 198 angezeigt. Dieses Ereignis ist Beleg dafür, dass der Verbundserverproxy-Dienst erfolgreich gestartet wurde und nun online ist.
Wenn Sie die AD FS 2.0-Infrastruktur erfolgreich bereitgestellt haben, müssen Sie die Vertrauensbeziehung der vertrauenden Seite (Relying Party Trust) zwischen den neuen AD FS 2.0-Servern vor Ort und Office 365 einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Windows PowerShell für das einmalige Anmelden.
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu AD FS 2.0 lesen möchten, können Sie die folgenden Referenzlinks verwenden, um nach verbindlichen technischen Dokumentationen zu suchen, die vom AD FS 2.0-Produktteam überprüft wurden.
Eine allgemeine Übersicht, Bewertungen oder erweiterte Problembehandlungsinformationen zu AD FS 2.0 finden Sie über die folgenden Referenzlinks:
Wenn Sie die Bereitstellung einer komplexeren AD FS 2.0-Infrastruktur als in diesem Artikel beschrieben erwägen, sollten Sie möglicherweise die zusätzlichen Planungs- und Bereitstellungsinformationen lesen, die Sie unter den folgenden Referenzlinks finden.








