Thema wurde zuletzt geändert am: 2013-02-05
Wenn Sie als Administrator das lokale Active Directory-Verzeichnis mit Active Directory synchronisieren möchten, müssen Sie diesen Schritt vorbereiten.
Wenn Sie die einmalige Anmeldung bereitstellen möchten, wird empfohlen, zuerst das einmalige Anmelden und dann die Active Directory-Synchronisierung einzurichten.
Prüfen Sie nach der Einrichtung des einmaligen Anmeldens, ob folgende Aussagen zutreffen:
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Sie verfügen über die erforderliche Software.
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Sie haben die richtigen Berechtigungen eingerichtet.
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Sie verstehen die Überlegungen zur Leistungsfähigkeit bezüglich Verzeichnissynchronisierung.
Die Aktivierung der Verzeichnissynchronisierung sollte als langfristige Entscheidung angesehen werden. Nach dem Aktivieren der Verzeichnissynchronisierung können Sie nur synchronisierte Objekte mit lokalen Anwendungen bearbeiten. Weitere Informationen zum Deaktivieren und erneuten Aktivieren der Verzeichnissynchronisierung finden Sie unter Verzeichnissynchronisierung und Autoritätsquelle.
In diesem Abschnitt werden die Computeranforderungen zum Ausführen von Windows Azure Active Directory-Synchronisierungstool beschrieben. Dieses Tool kommuniziert mit den Domänencontrollern. Informationen zu den Anforderungen für Domänencontroller finden Sie unter Verzeichnissynchronisierungstool.
Die Standardinstallation von Tool für die Verzeichnissynchronisierung umfasst eine Version von Microsoft SQL Server 2008 Express.
Wichtig: |
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Hinweis: |
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| Die Installation von Tool für die Verzeichnissynchronisierung auf SQL Server 2012 wird zurzeit noch nicht unterstützt. |
Der Verzeichnissynchronisierungscomputer muss die folgenden Anforderungen erfüllen:
- Er muss Active Directory angehören. Der Computer muss der zu synchronisierenden Active Directory-Gesamtstruktur angehören. Von diesem Computer muss zudem eine Verbindung mit allen anderen Domänencontrollern für alle Domänen in Ihrer Gesamtstruktur hergestellt werden können. Eine Gesamtstruktur umfasst eine oder mehrere Active Directory-Domänen mit identischen Klassen- und Attributdefinitionen sowie Website- und Replikationsinformationen und gesamtstrukturweiten Suchfunktionen.
- Es darf sich nicht um einen Domänencontroller handeln. Das Tool für die Verzeichnissynchronisierung kann nicht auf Active Directory-Domänencontrollern installiert werden.
- Auf dem Computer muss Microsoft .NET Framework 3.0 oder 3.5 ausgeführt werden. Wenn Sie Windows Server 2008 ausführen ist .NET Framework 3.0 bereits installiert. Sie können .NET Framework 3.5 von diesen Adressen herunterladen:
- Er muss Windows PowerShell ausführen. Wenn Sie Windows Server 2008 verwenden, müssen Sie Windows PowerShell herunterladen. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Windows PowerShell für die Verzeichnissynchronisierung.
- Der Computer muss sich in einer Umgebung mit Zugriffssteuerung befinden. Der Zugriff auf den Computer, auf dem das Tool für die Verzeichnissynchronisierung ausgeführt wird, muss auf Benutzer beschränkt sein, die Zugriffsrechte für die Active Directory-Domänencontroller und andere wichtige Netzwerkkomponenten besitzen. Nur Benutzer oder Administratoren, die über die notwendigen Berechtigungen zum Vornehmen von Änderungen an Domänencontrollern in Active Directory verfügen, sollten zum Zugriff auf diesen Computer berechtigt sein.
Wenn Sie die Verzeichnissynchronisierung aktivieren, schalten Sie diese Funktion für Ihr Office 365-Abonnement ein. Sie müssen die Verzeichnissynchronisierung aktivieren, bevor Sie das Tool für die Verzeichnissynchronisierung installieren.
Führen Sie zur Aktivierung der Verzeichnissynchronisierung das Microsoft Office 365-Bereitstellungsvorbereitungsprogramm aus. Dieses Tool untersucht Ihre Active Directory-Umgebung und erstellt einen Bericht, der eine Überprüfung der Voraussetzungen sowie eine Attributbewertung gemäß den spezifischen Tool für die Verzeichnissynchronisierung umfasst.
Wenn Ihre Umgebung diese Anforderungen nicht erfüllt, führt Tool für die Verzeichnissynchronisierung die Änderungen auf, die vor dem Aktivieren der Verzeichnissynchronisierung vorgenommen werden müssen. Es ist bedeutend einfacher, Verzeichnisänderungen vor der Aktivierung und Installation von Tool für die Verzeichnissynchronisierung vorzunehmen, als nach der Aktivierung der Verzeichnissynchronisierung Konfigurationsfehler zu beheben.
Es sollte unbedingt die Statistik zur geschätzten Gesamtanzahl von Objekten im vom Office 365-Bereitstellungsvorbereitungsprogramm erstellten Bericht beachtet werden. Diese Anzahl ist im Office 365-Bereitstellungsvorbereitungsprogramm unter den Statistiken aufgeführt. Sie müssen die vom Programm angezeigten Empfehlungen befolgen, wenn die für die Installation der Verzeichnissynchronisierung zulässige Standardgesamtanzahl von Objekten überschritten wird.
Wenn die Gesamtanzahl von Objekten in Ihrer lokalen Domäne 50.000 überschreitet, müssen Sie sich an den Office 365-Support wenden, bevor Sie die Verzeichnissynchronisierung aktivieren. Wenn die Anzahl der Objekte 50.000 überschreitet und Sie sich nicht an den Office 365-Support wenden, um Ihre Lizenzanzahl zu erhöhen, kann die Verzeichnissynchronisierung nicht durchgeführt werden.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Verzeichnissynchronisierung zu aktivieren:
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Installieren Sie das Microsoft Office 365-Bereitstellungsvorbereitungsprogramm und führen Sie es aus.
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Klicken Sie in der Office 365-Kopfzeile auf Administrator.
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Klicken Sie auf der Seite Administrator im linken Bereich auf Benutzer.
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Klicken Sie oben auf der Seite auf den Link neben Active Directory-Synchronisierung.
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Klicken Sie auf der Seite Active Directory-Synchronisierung einrichten und verwalten unter Active Directory-Synchronisierung aktivieren auf Aktivieren.
Wenn Sie das Tool für die Verzeichnissynchronisierung installieren, wird vom Konfigurations-Assistenten für die Verzeichnissynchronisierung ein Dienstkonto zum Lesen im lokalen Active Directory und zum Schreiben in der Office 365-Synchronisierungsdatenbank erstellt. Dieses Konto wird anhand Ihrer lokalen Active Directory-Berechtigungen und Ihrer Office 365-Berechtigungen erstellt, die Sie beim Einrichten angegeben haben.
Um das Tool für die Verzeichnissynchronisierung auszuführen, benötigen Sie Administratorberechtigungen für Folgendes:
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Den Computer, auf dem das Tool für die Verzeichnissynchronisierung ausgeführt wird
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Informationen zum lokalen Active Directory finden Sie unter Active Directory-Anmeldeinformationen.
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Informationen zum Office 365-Konto für Ihre Organisation finden Sie utner Microsoft Online Services-Anmeldeinformationen.
Beim erstmaligen Ausführen des Tool für die Verzeichnissynchronisierungs werden alle relevanten Objekte (Benutzerkonten und Sicherheitsgruppen) nach Office 365 kopiert. Vor dem Ausführen dieses Vorgangs müssen Sie die Anzahl von zu kopierenden Objekten kennen, um die Auswirkungen des Vorgangs auf die Netzwerkreaktionszeit und die Computer mit Exchange Server einplanen zu können.
Hinweis: |
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| Office 365 unterstützt eine Synchronisierung von bis zu 50.000 Objekten. Zur Synchronisierung von mehr als 50.000 Objekten wenden Sie sich an den Office 365-Support. |
Objekte, die über den lokalen Active Directory-Dienst synchronisiert wurden, werden sofort in der globalen Adressliste (Global Address List, GAL) angezeigt. Es kann jedoch bis zu 24 Stunden dauern, bis diese Objekte im Offlineadressbuch (Offline Address Book, OAB) und in Lync Online angezeigt werden.
Wenn Sie die Active Directory-Synchronisierung einrichten, müssen Sie einen Computer bestimmen, der als Verzeichnissynchronisierungscomputer verwendet werden soll, und dann das the Tool für die Verzeichnissynchronisierung auf diesem Computer installieren.
Die Leistung des Tool für die Verzeichnissynchronisierungs hängt von der Größe und Komplexität von Active Directory sowie von der Hardware ab, auf der das Tool zur Verzeichnissynchronisierung ausgeführt wird. Die Ausführung des Tools zur Verzeichnissynchronisierung auf einer ungenügenden Hardware wirkt sich negativ auf die Leistung des Tools aus und kann zu längeren Wartezeiten oder sogar zu Fehlern bei der Weitergabe von lokalen Daten an Office 365 führen.
Bei Active Directory-Bereitstellungen mit mehr als 50.000 Objekten wird empfohlen, das Tool für die Verzeichnissynchronisierung mit einer vollständigen Instanz von SQL Server 2008 R2 bereitzustellen. Wenn Sie über weniger als 50.000 Objekte verfügen, können Sie auch eine vollständige Instanz von SQL Server bereitstellen, die mit dem Tool zur Verzeichnissynchronisierung installierte SQL Express-Version reicht jedoch aus.
Hinweis: |
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| Die Installation von Tool für die Verzeichnissynchronisierung auf SQL Server 2012 wird zurzeit noch nicht unterstützt. |
In der folgenden Tabelle sind die minimalen empfohlenen Hardwareanforderungen für den Verzeichnissynchronisierungscomputer in Abhängigkeit von der Anzahl der Objekte in Ihrem lokalen Active Directory aufgeführt.
| Anzahl der Objekte in Active Directory | CPU | Speicher | Festplattenkapazität |
|---|---|---|---|
| Weniger als 10.000 | 1,6 GHz | 4 GB | 70 GB |
| 10.000–50.000 | 1,6 GHz | 4 GB | 70 GB |
| 50.000–100.000 Erfordert eine vollständige Instanz von SQL Server | 1,6 GHz | 16 GB | 100 GB |
| 100.000–300.000 Erfordert eine vollständige Instanz von SQL Server | 1,6 GHz | 32 GB | 300 GB |
| 300.000–600.000 Erfordert eine vollständige Instanz von SQL Server | 1,6 GHz | 32 GB | 450 GB |
| Mehr als 600.000 Erfordert eine vollständige Instanz von SQL Server | 1,6 GHz | 32 GB | 500 GB |
Für verschiedene Prozesse im Tool für die Verzeichnissynchronisierung wird Festplattenspeicherplatz belegt. Der vom Tool für die Verzeichnissynchronisierung belegte Festplattenspeicher steigt in Abhängigkeit von Größe und Komplexität der Active Directory-Umgebung, mit der das Tool für die Verzeichnissynchronisierung die Synchronisierung durchführt.
Die in der vorstehenden Tabelle genannten Festplattenkapazitäten sind Schätzungen zum insgesamt benötigten Festplattenspeicher zur Synchronisierung der Active Directory-Verzeichnisse der genannten Größen.
Standardmäßig installiert das Tool für die VerzeichnissynchronisierungSQL Server 2008 Express. Die Datendateien werden im selben Verzeichnis gespeichert wie die Produktdateien für die Microsoft Online-Verzeichnissynchronisierung (der Pfad wird während der Installation des Tool für die Verzeichnissynchronisierungs angegeben). Dieser Pfad lautet "C:\Programme\Microsoft Online Directory Sync". Der Speicherort dieser Datenbankdateien ist für SQL Server 2008 Express nicht konfigurierbar.
Für das Tool für die Verzeichnissynchronisierung ist keine spezifische Festplattenkonfiguration vorgegeben oder erforderlich, die eine vorhandene Instanz von SQL Server verwenden. Computer, deren Festplattenkonfigurationen für SQL Server optimiert sind, zeigen jedoch eine bessere Gesamtleistung bei der Verzeichnissynchronisierung.
Nachdem Sie optional das einmalige Anmelden eingerichtet, Ihren Computer vorbereitet und die Verzeichnissynchronisierung aktiviert haben, ist das Installieren und Aktualisieren des Microsoft Online Services-Verzeichnissynchronisierungstools vorbereitet.









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